Jungfern-Druck mit der Hohner Alfa 1

17. April 2016

Heute war ein besonderer Tag für „VA Letterpress“. Fast 3 Wochen, nachdem meine Hohner Alfa 1 von der Spedition geliefert wurde, haben wir heute die ersten Gehversuche miteinander gemacht. Es kam alles zusammen. Die neu Presse auf ihrem neuen Tisch auf ihrem neuen Platzt. Hinzu kamen die neuen kalibrierten Unterlage Bögen für den Aufzug. Und als ob das nicht schon genug des „Neuen“ war habe ich für die ersten Testläufe das Pur Cotton Papier benutzt, das ich kürzlich erst bestellt habe.

Heute ging es mir in erster Linie darum, ein Feeling für die Presse und die Prägung, die ich damit auf’s Papier bringen kann, zu entwickeln. Insbesondere die Reliefbildung ist bei meiner alten Adana Bauart bedingt eher bescheiden. Deshalb war ich ganz gespannt was die Hohner zu leisten vermag. Darum habe ich auch heute ohne Farbe gedruckt, um besser zu sehen, wie die Prägung wirkt.

Nachdem die üblichen Vorarbeiten (Setzen, Aufzug vorbereiten, usw.) fertig waren und der erste Bogen Papier in der Presse lag, war die Spannung recht hoch. Als ich den Hebel runtergedrückt habe, war mein erster Gedanke: „Hmm, ob das was wird…“. Von der Adana bin ich es gewohnt, mit viel Kraft zu drücken. Bei der Alfa brauchte ich fast gar keinen Druck um den Anschlag zu erreichen.

Als ich das Ergebnis in Händen hielt, war ich (im wahrsten Sinne des Wortes) beeindruckt und habe mich tierisch über das Resultat gefreut. So eine Prägung habe ich mit der Adana nicht hinbekommen. Ich denke mit etwas Übung kriege ich noch richtig gute Ergebnisse raus.
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Der Text wird übrigens demnächst auf Geburtstagskarten im Shop erhältlich sein 😉

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